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Impfungen beim Hund

Wie Sie vielleicht schon aus den Medien entnehmen konnten, gibt es Impfungen, die nach erfolgter Grundimmunisierung (3 Impfungen im 1. Lebensjahr, gefolgt von einer weiteren Impfung 1 Jahr später) bis zu 3 Jahren anhalten können. Dies gilt für Parvovirose, Staupe, Hepatitis und Tollwut.

Parainfluenza (Zwingerhusten) hingegen muss jedes Jahr geimpft werden.

Leptospirose hält ebenfalls nur 1 Jahr. Hinzu kommt, dass es bei dieser auch für den Menschen gefährlichen Krankheit (Zoonose) viele verschiedene Untertypen gibt. Die bisherigen Impfstoffe enthielten nur 2 bzw. 3 dieser Komponenten. Jetzt gibt es einen neuen Impfstoff, der vier dieser Leptospiroseerreger enthält. Diesen Impfstoff haben wir jetzt vorrätig, um Ihr Tier optimal schützen zu können.

Hat Ihr Hund bisher den usrprünglichen Impfstoff erhalten, wäre es wichtig, 4 Wochen nach erfolgter Komplettimpfung die Leptospirose noch einmal nachzuimpfen (boostern), bevor dann im jährlichen Rhythmus weitergeimpft wird.

Welche Komponenten dann jährlich bei Ihrem Hund nötig sind, entscheidet die Tierärztin .


nähere Informationen zur Leptospirose finden Sie unter http://www.leptospirose-hund.de

Auslandsurlaub mit dem Haustier

Wenn Ihr Tier mit in den Urlaub fahren soll, v.a. ins Ausland, müssen einige Dinge beachtet werden.

Eine rechtzeitige Planung ist deshalb unumgänglich.

Hund, Katze oder Frettchen benötigen einen EU-Heimtierausweis mit einer gültigen Tollwutimpfung (meistens mindestens 21 Tage alt aber nicht älter als 12 Monate). Der Ausweis muß vollständig ausgefüllt sein, die Kennzeichnung des Tieres muß darin vermerkt sein. Alle nach dem 3.7.2011 geborenen Tiere brauchen für den Grenzübertritt einen Transponderchip, der für alle Hunde ab September 2011 in Thüringen sowieso Pflicht ist. Bei älteren Tieren, die bereits tätowiert sind, reicht die Täto-Nummer noch aus.

Es gibt einige EU-Länder, für die noch Ausnahmeregelungen gelten, wie z.B. die Tollwut-Antikörperbestimmung für die Reise nach Großbritannien oder Schweden. Hierfür muß ausreichend Zeit eingeplant werden, denn diese Blutuntersuchung fur Schweden oder auch Norwegen (nicht EU) darf frühestens 120 Tage nach der letzten Tollwutuntersuchung gemacht werden( EU weit mittlerweile aufgehoben)

Bitte informieren Sie sich bei den zuständigen Behörden (Konsulate,Botschaften) über die weiteren Einreisevorschriften für das jeweilige Land.



Wenn Sie in südliche Gebiete fahren und Hund oder Katze mitnehmen , sollten Sie auf jeden Fall eine ausreichende Parasitenprophylaxe betreiben. Viele Krankheiten wie z. B. die Babesiose, Leishmaniose, Ehrlichiose, Anaplasmose, Dirofilariose (Herzwurm) werden durch stechende Insekten (Zecken , Sandmücken, Stechmücken) übertragen. Der Tierarzt hält für Ihr Tier entsprechende Mittel bereit. Wichtig dabei ist, dass man rechtzeitig , ca. 1 Woche vor dem Urlaub damit anfängt (Halsbänder benötigen mindestens 1 Woche zum Wirken)


Tips für einen entspannten Urlaub mit Hund

nehmen Sie das gewohnte Futter Ihres Hundes mit um Magen-Darm-Problemen durch Futterumstellung vorzubeugen

achten sie auf einwandfreies Trinkwasser

machen Sie während der Fahrt ausreichend oft und lange Pausen

Leine und Halsband nicht vergessen

Impfpaß und Gesundheitszeugnis mitnehmen, wenn erforderlich

wenn der Hund Medikamente einnehmen muss, dies bitte in ausreichender Menge mitnehmen

bei kranken Tieren am besten ein kleines Krankenblatt zu den Befunden des Tieres vom Tierarzt mitgeben lassen (schwer kranke und sehr alte Tiere sollten lieber zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung bleiben)



dies sollte die Reiseapotheke beinhalten:

Tabletten gegen Reiseübelkeit bei Bedarf

Elektrolytlösung bei Durchfällen

Durchfallmittel ohne Antibiotikum

Verbandmaterial

Zeckenzange/haken

Parasitenmittel



Schokolade

Tödliche Gefahr für Hund und Katze

Festlichkeiten stehen bevor und damit viele Leckereien aus Schokolade. Während der übermäßige Genuss von Schokolade beim Menschen nur zu ungewollten Fettpölsterchen führt, kann er bei Hund oder Katze mit lebensgefährlichen Vergiftungen enden.

Der Kakao in der Schokolade enthält Theobromin, eine Stoff , der für Hunde und Katzen- abhängig von der aufgenommenen Menge und dem Körpergewicht - giftig ist. Unsere Vierbeiner können Theobromin im Vergleich zum Menschen nur viel langsamer abbauen ( haben einen anderen Stoffwechsel). So kann für einen Yorkshire Terrier schon der Genuss einiger Riegel dunkler, stark kakaohaltiger Schokolade zur Gefahr werden. Aber auch die mehrmalige Aufnahme geringer Mengen kakao- oder schokoladehaltiger Produkte kann zu einer Vergiftung führen.

Schokolade sollte deshalb immer unerreichbar für die Haustiere aufbewahrt werden. Doch manchmal gelingt es dem ein oder anderen trickreichen Tier unbemerkt an die Nascherei zu gelangen. Der Verzehr einer einzelnen Praline wird dabei weder Hund noch Katze umbringen. Aber bei der Aufnahme größerer Mengen sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden, da eine akute Vergiftung droht. Erste Anzeichen dafür sind Übelkeit, Erbrechen, Nervosität und Zittern bis hin zu epilepsieähnlichen Krämpfen.


Nikotin-Das tödliche Laster

Nikotin ist nicht nur für den Menschen ein unter Umständen todbringendes Laster, sondern kann auch für unsere Hunde gefährlich werden. Schon 4 mg können für einen Hund gefährlich werden. Die minimale tödliche Dosis liegt bei 20-100 mg.Zigaretten enthalten 9-30 mg, die Stummel noch ca 5-7 mg.In Zigarren sind je nach Größe bis zu 150 mg enthalten. Nikotinpflaster enthalten zum Teil über 100 mg , Kautabletten etwa 2-4 mg des Wirkstoffes.

Viele Tabaksorten sind aromatisiert und werden dadurch gerne von Hunden aufgenommen. Schnell sind ein paar Kippen aus einem stehengelassenen Aschenbecher geklaut und runtergeschluckt.

Innerhalb einer Stunde nach Aufnahme können folgende Symptome einer Nikotinvergiftung auftreten: Erregung,Hyperaktivität, gestreckte Haltung, steifer Gang, erhöhte Temperatur, Zuckungen, erhöhter Muskeltonus, Krämpfe, Speicheln, Erbrechen, Tränen der Augen, verengte Pupillen, erniedrigte Herzfrequenz und Atemfrequenz bis hin zu Atemstillstand ,Kreislaufzusammenbruch und Schock.

Ein Hund mit solchen Symptomen gehört auf alle Fälle in tierärztliche Behandlung; der Kreislauf wird mittels Infusion stabilisiert, die Atmung muß kontrolliert werden und bei Krämpfen wird der Hund mit geeigneten Medikamenten ruhig gestellt.

Der Abbau des Giftes erfolgt über die Leber , ca 10 % der aufgenommenen Nikotinmenge werden unverändert über die Nieren ausgeschieden.Nach ca 16 Stunden ist das Gift abgebaut und dem Tierchen sollte es besser gehen.


Silvesterangst

Viele Hunde leiden stark unter lauten Geräuschen, besonders zum Jahreswechsel zu Silvester. Ist diese Angst sehr stark ausgeprägt, wird sie für Tier und Besitzer zur Qual.

Doch es muss nicht so sein. Mit der richtigen Unterstützung schon 14 Tage vor Silvester begonnen, kann die Angst in eine Form des Egalseins dem Feuerwerk gegenüber transformiert werden.

Dies gelingt zum Beispiel mit Hilfe eines Pheromons ( ADAPTIL), das normalerweise die Mutterhündin für ihre Welpen unbewusst absondert. Dieses vermittelt den Welpen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Auch ausgewachsene Hunde reagieren mit diesen Gefühlen auf ADAPTIL , wie zahlreiche Studien belegen.

Die durch ADAPTIL vermittelte Geborgenheit hilft , die Angst zu verdrängen. Sie können selbst durch bestimmte Maßnahmen diesen Effekt noch positiv beeinflussen:


Stecken Sie den ADAPTIL-Zerstäuber rechtzeitig ( um 14. Dez. herum) in die Steckdose für ca 4 Wochen.

Bieten Sie Ihrem Hund eine kuschelige Rückzugsmöglichkeit an ( z.B. Körbchen in versteckter Ecke)

Gehen Sie vor dem Feuerwerk spazieren, nicht währenddessen

Schließen Sie Fenster und Türen, um Geräusche weitgehend zu dämpfen

Verdunkeln Sie die Fenster mit Jalousien etc.

Hören Sie rhythmische, mittellaute Musik und verhalten Sie sich während des Feuerwerkes so , als würden Sie es nicht bemerken

Behandeln Sie Ihren Hund wie immer, verhalten Sie Sich wie immer

Nicht trösten!Nicht bestrafen!

Ignorieren Sie ängstliches Verhalten!

Belohnen Sie mit Leckerlis oder Streicheln, sobald sich Ihr Hund richtig-also angstfrei-verhält.



Es gibt noch weitere Möglichkeiten, medikamentös die Silvesterangst zu verringern, so z. B. mit RELAXAN Tabletten, Sedarom-Tabletten oder mit Zylkene. Ach bei dieser Variante ist die Behandlung rechtzeitig zu beginnen ( einige Tage vor dem Ereignis) und sind die oben genannten Tips anzuwenden .

Wir beraten Sie gern vor Ort und haben die entsprechenden Präparate in der Praxis vorrätig

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